Lehre

Im Bachelorstudium behandeln die Module „Bauphysik" und „Gebäudetechnik" neben den technischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen insbesondere die entwurfsrelevanten Abhängigkeiten zur Gestaltung zukunftsfähiger Gebäude sowie die baupraktischen Rechen- und Nachweisverfahren. Die Vorlesungen legen in kompakter Form den Lehrstoff dar, während in den Seminaren anhand eines gemeinsamen Übungsprojektes mit dem Modul Baukonstruktion die Vertiefung der Inhalte und die Überprüfung des Lernerfolges stattfinden. Themen in „Bauphysik" sind: Behaglichkeitskriterien, Berechnungen stationärer Systeme des Wärmetransportes, die Energieeinsparverordnung, Diffusionsberechnungen, Licht, Schallschutz und Raumakustik. „Gebäudetechnik" beschäftigt sich mit Ordnungssystemen und Installationsführung, Hygieneräumen, ökologischer Wasserversorgung, Heizungsanlagen, Kühlsystemen, Solarsystemen, raumlufttechnischen Anlagen, Starkstromanlagen und BUS-Systemen.

Im Masterstudium gliedert sich die Lehre einerseits in den Wahlpflichtbereich mit den Modulen „Climadesign" und „Lichtdesign", andererseits in den Pflichtbereich mit dem Modul „Konzeptionelles Entwerfen", der Schlüsselkompetenz des Architekten. Die Wahlpflichtfächer bieten eine Vertiefung der Lehrinhalte des Bachelorstudiums, während das Entwerfen die architektonische Umsetzung wechselnder Themen zu zeitaktuellen architektonischen, technischen oder gesellschaftlichen Entwicklungen behandelt. Über eine Analyse von Thema und Ort soll ein Konzept für den architektonischen Entwurf erarbeitet werden. Neben inhaltlichen Fragen steht auch die Methodik des Entwerfens als fortlaufender Prozess im Vordergrund und wird durch Skizzen und Arbeitsmodelle entsprechend dokumentiert.